Das 1. Trimester – Rückblick

Heute bin ich 15+5 Wochen schwanger. Seit letzter Woche mache ich ein wöchentliches Baby-Bauch-Update (https://engeloderbengel.wordpress.com/2014/12/22/15-woche-so-gros-wie-ein-apfel/). Da ich mich später an meine gesamte Schwangerschaft erinnern möchte – an alle Höhen und Tiefen – gibt’s heute einen Rückblick aufs erste Trimister, also die Wochen 4 bis 13.
Außerdem hoffe ich, dass dieser Beitrag anderen (Früh-)Schwangeren hilft, ein wenig mehr über das spannende Abenteuer Schwangerschaft zu erfahren. Ich weiß, dass jede Schwangerschaft anders verläuft und die Wehwehchen, das Gewicht, … jede Frau anders erlebt. Aber ich möchte hier trotzdem meine persönlichen Erfahrungen mit euch teilen.

Wie weit? 1. – 13. Woche (1. Trimester)

Wie groß ist das Baby?

4. Woche: Mohnsamen. (Länge: 2 mm)
5. Woche: Sesamsamen (Länge: 3 mm)
6. Woche: Linse (Länge: 5 mm)
7. Woche: Schwarz-/Blaubeere (Länge: 1,2 cm)
8. Woche: Kidneybohne (Länge: 1,6 cm, Gewicht: 1 Gramm)
9. Woche: Weintraube (Länge: 2,3 cm, Gewicht: 2 Gramm)
10. Woche: Olive (Länge: 3,1 cm, Gewicht: 4 Gramm.)
11. Woche: Feige (Länge: 4,1 cm, Gewicht: 7 Gramm)
12. Woche: Limette (Länge: 5,4 cm. Gewicht: 14 Gramm)
13. Woche: Erbsenschote (Länge: 7,4 cm, Gewicht: 23 Gramm)

Gewichtszunahme: 60 kg bis zur 8. Woche, danach gings kontinuierlich nach oben, bis zur 13. Woche waren es 62 kg

Bauchumfang: habe ich leider erst ab der 16. Woche gemessen (siehe erstes Baby-Bauch-Update hier: https://engeloderbengel.wordpress.com/2014/12/22/15-woche-so-gros-wie-ein-apfel/)

Der beste Moment der Woche des ersten Trimesters: muss wohl eher lauten „Die besten Momente“, denn da gabs einige:

  • Der positive Schangerschaftstest
  • Den positiven Test Mr. C zu zeigen
  • Der erste Ultraschall, auf der die Fruchthöhle zu erkennen war
  • Den Herzschlag das erste Mal zu hören
  • Die freudige Nachricht mit Familie und Freunden zu teilen

Wehwehchen:

  • Müdigkeit/Erschöpfung: Und damit meine ich nicht die Müdigkeit, die jeder Normalsterbliche mal empfindet, sondern MÜDIGKEIT!!  Für alle Nicht-Schwangeren, ich will das mal so beschreiben: Stell dir mal vor, du warst gestern Abend unterwegs. Es war so lustig, dass du erst in den Morgenstunden nachhause gekommen bist. Ein paar Prosecco/Wein/Bier und Gin-Tonic/Wodka-Red Bull/… hast du auch genossen. Und dann kannst du nicht schlafen, ist ja schließlich Tag und hell. Also kämpfst du dich durch den Tag und wenn es abends schön langsam dunkel wird und du auf der Couch mit deinem (immer noch) Kater (nein, ich meine nicht deine Katze!) liegst, überfällt dich eine Müdigkeit, die schwer zu beschreiben ist. Nun, du denkst, DAS ist die ultimative Müdigkeit, schlimmer kanns nicht mehr werden! Das dachte ich auch! Nun wurde ich eines besseren belehrt. Bei mir setzte die Müdigkeit meist so zwischen 4 und 5 Uhr nachmittags ein und dann kam auch noch die Übelkeit dazu, daher hat mein Tiefschlaf ab spätestens 6 Uhr abends mich meist vor stärkeren Übelkeits-Attacken bewahrt. Diese Dauer-Müdigkeit dauert in etwa von der 5. bis zur 13. Woche an, danach wurde es besser. Jetzt bin ich Ende der 16. Woche und die Müdigkeit ist wie weggeblasen. Ich kann mich auch fast nicht mehr dran erinnern, wie schlimm es war…
  • Übelkeit: siehe oben – Müdigkeit/Erschöfpung, hielt sich also in Grenzen…
  • Geruchsempfindlichkeit: Parfums, Schweiß, Käse, sowieso alles Essbare – ich hatte eine Nase wie in Hund (zumindest stelle ich mir das so vor!). Was man da so alles riecht– arme Hunde!
  • Schlafschwierigkeiten: Seit der 8. Woche wache ich (meist) zwischen 4 und 5 Uhr morgens auf (manchmal auch schon um 3). Ich kann dann auch nicht mehr einschlafen, so viele Gedanken kreisen in meinem Kopf herum! Nicht immer nur schwangerschaftsbezogen, alles Mögliche kommt mir da in den Sinn. Ich nehme das ganze aber gelassen, da ich einfach früher schlafen gehen und gut ists! Schlaf bekomme ich daher genug. Für jemanden, der eher ein Abend-/Nachtmensch ist, stelle ich mir das aber eher unangenehm vor.
  • Blutungen: Von der 9. bis zur 11. Schwangerschaftswoche hatte ich leichte Blutungen, teilweise auch frisches Blut, aber hauptsächlich altes Blut, sogenannte „Schmierblutungen“. Das war schon sehr beunruhigend! Mein Frauenarzt hat mir Schonung verschrieben, daher durfte ich auch nicht arbeiten gehen. Ich möchte aber ehrlich sein: Für mich war dies (bis jetzt) die unangehmste Nebenwirkung.Die Unsicherheit macht einen echt fertig! Nun ist aber zum Glück alles gut!
    Für alle, die mehr darüber erfahren möchten: unter babycenter.de gibt es einen guten Artikel zum Thema Blutungen in der Frühschwangerschaft (http://www.babycenter.de/x8678/was-bedeuten-blutungen-in-der-fr%C3%BChen-schwangerschaft)
  • Größere Brüste …ist doch schön, oder! Ich hatte immer Körbchengröße B, nun ist es eine C. Gespannt haben die Brüste (bis jetzt) zum Glück nicht, daher: ist doch schön, oder!
  • Ziehen der Mutterbänder: Manchmal zieht es in der Leistengegend, vor allem, wenn ich mich schnell aufsetze. Ich nehme an, das ist das berühmte „Ziehen in den Mutterbändern“. Es ist bei mir aber zum Glück nicht schmerzhaft, sondern eben einfach nur ein Ziehen.

Wehwehchen, die ich (ZUM GLÜCK) NICHT hatte…

Heißhunger auf… Die Sache mit den verrückten Gelüsten habe ich von Anfang an nicht ernst genommen… Ich habe nicht mehr/öfter  Heißhunger auf gewisse Lebensmittel als Nicht-Schwangere.

Ich freue mich … darauf, dass man die Schwangerschaft endlich sehen kann!

Ich vermisse… rohes/halb durchgegartes Fleisch, roher Fisch, ein gutes Glas Rotwein, ein Bier nach Feierabend, Sport (aufgrund der Blutungen bin ich da im ersten Trimester eher kürzer getreten)

Kindsbewegungen: In den ersten 13 Wochen war da noch nichts zu spüren.

Geschlecht: Ist (noch) geheim – nur das Baby weiß es!

Nächster Termin: Am 3. Februar – hoffentlich erfahren wir dann das Geschlecht!!

So, das war mein erstes Trimester! Ich freue mich auf eine spannende Zeit die ich hier gerne mit Euch teilen möchte!

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