Sport in der Schwangerschaft – Teil 5

Die Beckenbodenmuskulatur ist in der Schwangerschaft besonders wichtig und sollte regelmäßig trainiert werden.

Doch was ist der Beckenboden eigentlich?

Der Beckenboden besteht aus der Verbindung von zwei Muskelringen zwischen dem Schambein bis zum Ende der Wirbelsäule und verfügt über drei Funktionen:

  • entspannen (z.B. beim Wasserlassen oder Stuhlgang, aber auch beim Orgasmus)
  • anspannen (Harndrang wird zurückgehalten)
  • anspannen bei erhöhtem Druck im Bauchraum (z.B. beim Husten oder Niesen)

Während der Schwangerschaft muss der Beckenboden großem Druck standhalten, das Gewicht des Babys drückt auf den Boden der Beckenhöhle. Zusätzlich macht das Schwangerschaftshormon Progesteron Gelenke und Bindegewebe dehnbarer, was auch den Beckenboden schwächt.

Das Training des Beckenbodens ist also wichtig, um eine sogenannte „Stressinkontinenz“ zu vermeiden bzw. zu vermindern. Bei einer Stressinkontinenz verliert man bei Husten, Niesen, Lachen oder körperlicher Anstrengung tröpfchenweise Urin (ca. ein Drittel leiden nach der Geburt darunter).

Beckenbodenübungen helfen außerdem…

  • das zusätzliche Gewicht in der Schwangerschaft leichter zu tragen
  • bei der Heilung des Damm nach der Geburt
  • in der letzten Geburtstphase

Ein super Youtube-Video mit Erklärung und Anleitung, wie der Beckenboden trainiert werden soll, gibt es von gesundheitsberatung.at.

Es gilt also: fleißig trainieren vor der Geburt!

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2 Gedanken zu “Sport in der Schwangerschaft – Teil 5

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