Vorbereitung auf die Geburt

Im Internet findet man zig Tipps und Tricks, wie man sich optimal auf die Geburt vorbereiten soll/kann/muss. Oft gibt die Hebamme oder der Frauenarzt zusätzliche Tipps.

Auch ich möchte mich mit diversen Hausmittelchen wappnen und eventuell auch die Geburt langsam und sanft in Schwung bringen 🙂 Hier meine Top 10 Liste für die Geburtsvorbereitung:

1. Gespräche mit meiner Hebamme statt Geburtsvorbereitungskurs
Für mich persönlich war die Teilnahme an einem Geburtsvorbereitungskurs nie besonders reizvoll. Ich habe mich stattdessen ein paar Mal mit meiner Hebamme getroffen. Dort wurden alle Fragen/Anliegen/Bedenken besprochen, die ich nicht schon mithilfe von diversen Büchern, dem Internet und aus dem Familien- und Freundeskreis für mich klären konnte.
Generell finde ich aber eine Vorbereitung auf den Ablauf der Geburt und die Zeit danach sehr wichtig. Da muss einfach jede werdende Mami den für sie richtigen Weg finden – Angebot gibt es ja inzwischen unendlich viel!

2. Sanfte Bewegung
Gegen Ende der Schwangerschaft ist nichts mehr mit längeren, herausfordernden Sporteinheiten. Vielleicht mal ein halbes Stündchen am Hometrainer, aber ansonsten beschränke ich mich inzwischen auf Spazierengehen (gaaanz langsam, bitte 😉 ). Auch meine wöchentliche Yoga-Einheit habe ich in der 36. Schwangerschaftswoche das letzte Mal absolviert – der Bauch ist einfach schon zu groß!

017Generell gilt Bewegung aber als bestes Gebärmuttertraining, also eine optimale Vorbereitung auf die Geburt!

3. Geburtsvorbereitenden Akupunktur
Seit der 36. Schwangerschaftswoche gehe ich einmal wöchentlich zur Akupunktur. Laut wissenschaftliche Studien KANN sich die Geburt dadurch im Schnitt um zwei Stunden verkürzen. Mal schauen 😉
Die vier Nadeln im rechten Bein kribbeln ganz schön, das ist angeblich ein Zeichen, dass ich gut auf die Akupunktur anspreche! Ich empfinde die Einstiche aber nicht als unangenehm und habe auch generell kein Problem mit Nadeln.

4. Himbeerblätter-Tee
Ich habe mir den Tee aus Himbeerblättern in der Apotheke besorgt und in der 36. Woche jeden Tag eine Tasse getrunken. In der 37. Woche pausiere ich und in der 38. Woche starte ich dann mit 2 Tassen täglich usw.
Wozu das ganze? Der Tee soll die Beckenmuskulatur und den Muttermund lockern und die Entbindung dadurch erleichtern. Anscheinend ist der Tee ein echtes Multitalent, denn er fördert außerdem die Durchblutung, wirkt krampflösend und ist reich an Vitamin C, Kalzium und Eisen. Da der Tee entschlackend wirkt, kann er auch noch im Wochenbett getrunken werden.
Ich finde auch, dass der Tee nicht sooo schlecht schmeckt, wie oft behauptet wird!

5. Leinsamen
„Leinsamen lässt Kinder flutschen“ – das hört man zumindest immer wieder.

LeinsamenEmpfohlen wird ein Esslöffel täglich ab der vollendeten 34. Schwangerschaftswoche. Das wirkt sich anregend auf die Darmtätigkeit aus und sorgt für eine vermehrte Schleimproduktion in der Scheide. Dadurch soll die Geburt gefördert und die Austreibung erleichtert werden. Wichtig ist es, genug zu trinken, sonst führt der Leinsamen zu Verstopfung!
Meine Müslimischung enthält Leinsamen und schmeckt auch als leckerer Smoothie.

6. EPI-NO-Delphine
Was mir von Bekannten empfohlen wurde, ist der „EPI-NO-Delphine“. Dabei handelt es sich um eine aufblasbare Vaginalpumpe.

EPI-NOSeit ein paar Tagen ist sie nun von mir in Verwendung ich muss sagen: Wirklich gewöhnungsbedürftig, das Ding… Schön langsam wird’s besser, aber die ersten Tage waren – sagen wir mal „eigenartig“…
Nach Erfahrung von Ärzten an der Technischen Uni München brauchen Frauen dank des EPI-NO weniger Schmerzmittel und Periduralanästhesien (Rückenmarksspritze). Die Zahl der Dammschnitte sinkt erheblich, und die Austreibungsphase der Geburt verkürzt sich. Zudem empfanden die Frauen nach eigenen Aussagen bei der Geburt weniger Angst.
Diese Aussichten spornen natürlich an, weiterzumachen 😉

7. Geburtsberichte von anderen lesen
Jede Geburt ist anders, aber ich finde, aus jedem Geburtsbericht kann ich etwas lernen. Hier eine Auswahl der Geburtsberichte, die ich in den letzten Tagen gelesen habe:
http://mummy-mag.de/2015/05/07/the-day-that-jannis-amelie-bjoern-ezri-were-born/#more-12295
http://mummy-mag.de/2015/04/02/the-day-that-ferdinand-arthur-were-born/
http://vegan-in-anderen-umständen.de/yannik-ist-da-und-wir-sind-verliebt/
http://babykram-kinderkacke.com/tag/geburtsbericht/
http://www.rabeneltern.org/index.php/erfahrungsberichte-und-rabeneltern-tipps/geburt-erfahrungsberichte/1084-mollys-geburtsbericht-stationaere-kh-geburt
http://9monatekugelrund.blogspot.co.at/2014/07/willkommen-5-tage.html
http://mamacouchcoach.blogspot.co.at/p/schwangerschaft-geburt.html
http://menschens-kinder.blogspot.de/search/label/Geburt
http://punkelmunkel.blogspot.co.at/2013/10/mikas-geburtsbericht.html

Habt ihr auch einen Geburtsbericht geschrieben? Habt ihr die Geburtsberichte von anderen gelesen? – Immer her damit, ich freue mich, wenn euch hier verlinken darf!

8. Beckenboden trainieren
Mehr dazu hier.

9. Entspannen
Leichter gesagt, als getan 😉 Aber angeblich hilft es… Empfohlen werden folgende Aktivitäten zur Entspannung:

  • Ein heißes Bad nehmen
  • Ein gutes Buch lesen
  • Sex haben

Ich lasse das jetzt einfach mal so stehen 🙂

10. Heublumen-Bad und Damm-Massagen
Bis jetzt habe ich auf Heublumen-Sitzbäder und Damm-Massagen verzichtet. Ist einfach nicht so meins… Aber um die Top 10-Liste zu vervollständigen, hier noch ein paar Infos dazu:

Heublumen regen die Durchblutung an und machen das Gewebe geschmeidig. Sie werden in einer Schüssel mit heißem Wasser übergossen. Die Schüssel wird ins Klo oder in die Badewanne gestellt. Dann setzt man sich so lange darüber, bis es kühl wird. Vor dem errechneten Geburtstermin ab der 38. Woche kann man dieses Verfahren einmal wöchentlich durchführen, danach so oft man mag.

Damm-Massagen mit speziellen Ölen fördern die Durchblutung und das Gewebe wird weicher, lockerer und dehnungsfähiger. Eine genaue Anleitung zur Durchführung der Massage gibt es zuhauf im Internet bzw. direkt auf der Verpackung der Öle.
enthalten die Dammmassage-Öle, die Sie unter anderem in Drogerien kaufen können, oder

So, jetzt bin ich neugierig: Habt ihr euch auf die Geburt vorbereitet? Was hat euch geholfen (sofern man das überhaupt im Nachhinein feststellen kann…)? Was würdet ihr empfehlen?

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4 Gedanken zu “Vorbereitung auf die Geburt

  1. Wow, du gehst da ja sehr geplant vor! Ich hab gar nichts von alle dem gemacht und nur zweimal Dammmassage und sie ist trotzdem rausgekommen.😉

    Ich habe übrigens auch einen Geburtsbericht geschrieben, der aber Passwort geschützt ist.

    Gefällt 1 Person

  2. Meine Vorbereitung besteht darin das Thema komplett zu Verdrängen und so wenig wie möglich darüber nachzudenken 🙂 Den Geburtsvorbereitungskurs habe ich zwar jetzt angefangen, aber dabei geht es mir aber eher darum Mädels aus dem Ort kennen zulernen. Aber ich habe ja auch noch etwas Zeit …

    Gefällt 1 Person

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