Unser Silvestermenü

Ich wünsche Euch alle ein schönes, neues Jahr!

Was habt ihr denn gestern gemacht? Wir sind heuer gemütlich zuhause geblieben und haben uns was leckeres gekocht. Es gab eine Karottencremesuppe mit Steinofenbaguette, danach eine Entenbrust mit Balsamico-Rotkraut, Kartoffel-Mandelbällchen und einer Gewürzreduktion und als Nachspeise das schon bewährte Schokosouffle aus dem Rohr mit Vanilleeis und Beerenmix. Es war einfach köstlich!

Hier das Rezept für die Entenbrust samt Beilagen:

Zutaten für 2 Personen

  • 2 Stück Entenbrust

für die Bällchen:

  • 400 g mehlige Erdäpfel
  • 2 Eidotter
  • 10 g Butter
  • Salz, Muskatnuss
  • Brösel, Ei, Mandelsplitter

für das Rotkraut: (oder einfach nur das TK-Rotkraut – geht schneller!)

  • 250 g TK-Rotkraut
  • 1 EL Zucker
  • 1/16 L Balsamico
  • 1/8 L Rotwein
  • 1 Stange Zimt
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1/8 L Orangensaft
  • 50 g Preiselbeermarmelade

für die Gewürzreduktion:

  • 1/8 L Rotwein
  • 1/16 L Balsamico
  • 1-2 EL Zucker
  • Thymian, Rosmarin, Sternanis, Zimt
  • 1 Schuss Limettensaft

Zubereitung:

Für die Gewürzreduktion alle Zutaten in einem Kochtopf zusammen fügen und einreduzieren (nicht zu stark, sonst wird es bitter), das ganze dauert ca. 1 Stunde, ich habe das bereits am Vormittag erledigt – riecht halt am Anfang nicht besonders gut, schmeckt aber dann umso köstlicher!

Für die Kartoffelbällchen die Kartoffeln schälen, in Salzwasser weich kochen, abseihen und im Backrohr bei 180°C für 10 Minuten aufdampfen lassen. Durch die Presse drücken und noch im heißen Zustand die Eidotter und die zerlassene Butter einrühren. Die Masse abkühlen lassen und Kastanien-große Bällchen formen. Die Bällchen nacheinander mit Ei, Brösel und Mandelsplitter panieren und in heißem Öl frittieren.

Für das Rotkraut den Zucker karamellisieren, mit Balsamico, Rotwein und Orangensaft ablöschen. Das TK-Rotkraut, Zimt, Lorbeerblatt, Preiselbeermarmelade hinzugeben und zugedeckt dünsten lassen.

Die Entenbrust auf der Hautseite goldbraun braten, wenden und für ca. 10 Minuten bei 180°C im Backrohr fertig garen lassen.

Und das wars schon! Das ganze dauert eigentlich nicht so lange, ist aber ein super Rezept um mal aufzutrumpfen und was anderes zu machen!

Lasst es euch schmecken!

Rezept „Schweinsfischerl mit getrüffeltem Püree und Zuckerschoten“

Heute ist Weihnachten! Ich freue mich schon auf einen gemütlichen Abend mit meiner Familie, tonnenweise Essen und freudige Gesichter beim Geschenke-Überreichen/-Auspacken!

Meine jüngere Nichte kam gestern abend zu uns und hat bei uns geschlafen. Mit „jünger“ meine ich 17 (ja, ich bin hier die Nachzüglerin in der Familie, auch beim Kinderkriegen…). Wir haben uns einen gemütlichen Fernsehabend gemacht und vorab gemeinsam gekocht.

Es gab Kürbiscremesuppe (Rezept folgt ein anderes Mal), Schweinsfischerl mit getrüffeltem Püree und Zuckerschoten und als Nachspeise einen warmen Schokokuchen mit flüssigem Kern (diesmal nicht selbstgemacht, sondern von Lidl – http://www.pinterest.com/pin/432134526716711607/) mit Vanilleeis und ein paar Beeren. Mmmhhh – das war wirklich lecker!! Klingt alles super aufwändig und schmeckt auch echt genial, ist aber in MAX. 1 Stunde (Hauptspeise alleine in ½ Stunde) zu bewerkstelligen. Man kann damit also ganz gut jemanden beeindrucken, wenn man das möchte…

Hier das Rezept für das Schweinsfischerl mit Beilagen (die Mengen reichen für ca. 4 Personen):

…für das Schweinsfischerl:
Olivenöl und/oder Butter in einer Pfanne erhitzen, 2 Schweinsfischerl* und je 2-3 Rosmarin- und Thymianzweige (am besten, frisch aus dem Garten/Kräutertopf) einlegen. Das Fischerl von beiden Seiten scharf anbraten, rundherum mit Salz und Pfeffer würzen und anschließend in Alufolie gewickelt für ca. 15 Minuten** bei 170°C Umluft im Rohr braten. Anschließend noch ca. 5 Minuten nachrasten lassen und fertig ists!

*für alle Leser aus Deutschland: Schweinsfischerl = Schweinsjungfer/Filet/Lungenbraten. Falls ich mal nicht die deutsch-österreichische Übersetzung hinbekomme, hier ein super Link: http://www.kochecke.at/kochrezepte-woerterbuch.html

** wie lange es im Rohr bleibt, ist Geschmackssache: das Fleisch ist bei 15 Minuten innen noch schön rosa, wers mehr durch mag, ruhig noch 5 Minuten dranhängen).
Ich LIEBE rohes/rosa/halb durchgegartes Fleisch, aber leider ist das in der Schwangerschaft ja so eine Sache… Ich habe daher gestern die beiden Randstücke gegessen, die sind meist etwas dünner und waren nach 15 Minuten schon ganz durchgegart.

…für das Püree
600g mehlige Kartoffeln schälen, in kleine Stücke schneiden und weich kochen lassen. Abseihen und ca. ¼ l Milch, 50 g Butter und Salz (gut ist, wenn diese Mischung vorher ein wenig erwärmt wird, ist aber kein MUSS) unterrühren und durchschlagen. Je nach Geschmack/Wunsch/Vorhandensein, mit etwas Trüffelöl beträufeln – gerne auch erst am Tisch, dann kann die Menge jeder selbst bestimmen/steuern.
Mr. C liebt Trüffelöl, daher haben wir das immer zuhause, aber auch hier gilt: Gut ist, was schmeckt! Wer also kein Trüffelöl zuhause hat, genießt das Püree einfach ohne!

… für die Zuckerschoten (=Kaiserschoten):
Die Zuckerschoten habe ich gestern einfach in heißer Salzbutter (da hatte ich noch Reste zuhause, ansonsten einfach Butter mit ein wenig Salz in der Pfanne mischen) angeschwitzt. Nach ca. 10 Minuten waren die schön durch, aber noch knackig!

Und das wars schon!

Leider habe ich vergessen ein Foto zu machen, das muss ich mir echt noch angewöhnen!

Ich wünsche Euch gutes Gelingen beim Nachkochen und guten Appetit!

Jetzt freue ich mich schon auf den heutigen Tag!

MerryChristmas

Fashion-Update vom Heiligen Abend heute folgt bald – versprochen!